Tourenbericht Rollerfreunde Niederbayern

18. – 21. Juni 2011

Rhein - Mosel

 

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Treffpunkt : Arth am Verkehrskreisel

Abfahrtzeit: 7:00 Uhr

Guide und Planung: Willi

Strecke: ca. 1450 km

 

Teilnehmer:

 

Edi und Marianne

Suzuki 650 Burgman

Heinz

Suzuki 400 Burgman

Stefan und Sandra

Suzuki Bandit 1200

Werner

Sym 250

Willi und Inge

Harley Davidson E-Glide

Rainer

Piaggio MP3

Max

Piaggio 125 X9


Tourenbeschreibung:

Der Wettergott mit seinen Vorhersagen meinte es nicht gut mit uns.

Anfänglich wollten einige schon die Tour ausfallen lassen, aber nachdem die Zimmer bereits gebucht waren, gingen wir die Fahrt unter Zustimmung der Mehrheit trotzdem an.

Mäßige Temperaturen, leichter Nieselregen und starke Bewölkung mit kurzzeitiger Aufbesserung waren unsere ständigen Wegbegleiter. Unser Weg führte ab Arth über Donauwörth, Nördlingen, Sulzbach an der Murr, Heilbronn bis zum ersten größeren Halt in Sinsheim. Dort angekommen parkten wir unsere Roller mitten in eine große Gruppe Harley – Motorräder, die sich gerade zu einer Sternfahrt formierten.

 

Etwa zwei Stunden Aufenthalt nutzten wir um uns im Verkehrsmuseum Sinsheim die vielen Exponate wie Automobile, Eisenbahnen, Motorräder und Militärfahrzeuge genauer anzusehen. Mittelpunkt der Ausstellung waren die zahlreichen Flugzeuge. Für uns das absolute Highlight war aber die Innenbesichtigung der französisch-britischen Concord und der russischen Tupolev.

Gegen 17.00 Uhr ging es dann weiter Richtung Quartier in Sosberg.

 

 

 

Durch widrige Umstände verlor sich die Gruppe und wir fuhren zweigeteilt, die eine über die Autobahn, die andere über romantische Straßen weiter zum Quartier.

Die Autobahngruppe traf bereits um 20:30h in der Unterkunft ein und die romantische Gruppe erreichte gegen 21:30h noch rechtzeitig ihr Ziel zum gemeinsamen Abendessen.

 

 

Der nächste Tag, Sonntag, bescherte uns nichts Gutes.

Ein Blick aus dem Fenster und unser Optimismus zerfloss in Wolken, Kälte, Wind und Regen. Einstimmig wurde beschlossen, dass wir eine Zwangspause einlegen und den Tag mit Gesellschaftsspielen, kleinen Spaziergängen und ausgedehnten Ruhepausen in Sosberg verbringen.

 

 

Der nächste Tag, ein Montag, war der Tag der Umorientierung und Neuplanung. Bei leichter Wetterbesserung erfolgte die Abfahrt gegen 9.30h in Richtung Trier. 

Die geplanten Ortsbesichtigungen von Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues mussten wir leider streichen aber dafür freuten wir uns auf eine ausgedehnte Stadtbesichtigung in Trier. 


Die Porta Nigra und das Amphitheater sowie der Dom und die Kaiserthermen fanden unserbesonderes Interesse. Pünktlich zum vereinbarten Termin waren wir zum Abendessen in unserer Pension gegen 18.30h wieder zurück.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, das gleiche Prozedere.

Ein Blick aus dem Fenster ...... und unser Optimismus hatte sich in Wolken, Kälte, Wind und Regen komplett aufgelöst. Nach kurzer Beratung haben wir uns entschieden, den Heimweg unter einer Neuplanung der Route anzutreten.

 

Größtenteils nahmen wir dann die Autobahn nach Speyer, wobei die nervigen Staus unseren Spaßfaktor doch etwas negativ beeinflussten. Irgendwie hat sich unterdessen der Wetterfrosch mit uns einen Spaß erlaubt, denn die Lage wurde zusehends besser. Bei Sonnenschein in Speyer gut angekommen, machten wir eine größere Rast mit Besichtigung des Doms und anschließendem Studium des nahegelegenen Biergartens.

Nach ordentlich zurückgelegter Wegstrecke hinderte uns wiederum ein Biergarten in Gunzenhausen an der Weiterfahrt.

 

 

Spät wurde es, nachdem wir uns ausgehungert und durstig über das ausgedehnte Angebot der Küche hermachten.

Schnitzeltag mit 14 Variationen war beim Felsen Bräu angesagt.
Gestärkt und wieder zufrieden ging es dann so gegen 21:00h weiter Richtung Heimat.

Am Ausgangspunkt in Arth angekommen, verabschiedeten wir uns und lösten uns um 22:30 h auf. Die letzten kamen so gegen 23:15 h zu Hause an.

Ein besonderer Dank gilt unserem Guide Willi, der diesmal eine schwere Aufgabe zu lösen hatte und trotz aller Widrigkeiten immer wieder Lösungswege fand.

Fazit :

Die Wetterkapriolen machten uns zwar einen Strich durch alle Planungen und doch:

In der Gemeinschaft Roller / Motorrad zu fahren, Urlaubstage zu verbringen und einfach das Beste aus manch misslicher Lage zu machen, kann letztendlich dem Spaß am Tourenfahren nichts anhaben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war trotzdem schön.


Bericht: Heinz/ Edi
Bilder :Edi, Stefan und Heinz